BOARDING: Nanorama Kollektiv
- Title:
- BOARDING: Nanorama Kollektiv
- Type:
- Club
- Date:
- 03 09 26
- Start:
- 22:00
Einmal im Monat wollen wir sie mitnehmen, um den Wiedereintritt in den sonnigen Teil der Umlaufbahn zu beschleunigen. Sichern Sie sich also ihr Early Bird Ticket ins Wochenende. Es erwartet Sie ein Fast Lane Weekend Transfer mit allerlei Animationsprogramm.
Die Würfel sind gefallen! Das Nanorama Kollektiv kommt zu Besuch für eine verspielte Nacht unter freiem Himmel und hat den Spaßkoffer gepackt mit saftigen Bässen für jeden Geschmack (für Sekt ist auch gesorgt). Die Nachtlinie der GameTram bringt euch zu Disco ins Dispo oder von Traumtechno nach Downtempo. Zwischen Würfelwunder und Kartenkrieg haben wir für jeden von euch ein Ass im Ärmel. Join the Kendama Jam oder lasst beim Scribble Clash die Stifte tanzen 🙂 Von 22:00 bis 5:00 werden euch leckere Beats serviert.
Stay hungry & come early for free Cupcakes & Dresdens finest Live-Vocals mit Wannanelly! 🧁🔥
🕔 22 00 – 05 00
🪙 7 Stunden – 7€
⊘ no hate – just love ♡
Lineup
2200 Wannanelly *live
2300 Electro Lisa
0100 Lady Miszu b2b AKAE
0300 Kurbel
Specials:
GameTrain
Scribble Clash
Club der tollen Dinge – Flohmi im oka
- Title:
- Club der tollen Dinge – Flohmi im oka
- Type:
- Verschiedenes
- Date:
- 06 09 26
- Start:
- 12:00
Kauf dich fit und vital beim Flohmi im oka! Wir sagen: Wandel durch Handel und hauchen dem verstaubten Prinzip des Gebens und Nehmens neues Leben ein. Im Club der tollen Dinge gibt es Prunk & Plunder. Und während ihr Dinge gegen Dollars tauscht, servieren wir coole Drinks und heiße Scheiben.
Ihr möchtet eure tollen Dinge beim Flohmi im oka loswerden? Vom Abendkleid bis zum Ziegenledermantel ist alles und vor allem in allen Größen willkommen. Aber auch euren Trödel könnt ihr feilbieten. Für die Anmeldung schreibt eine Mail an mimi@objektkleina.com.
🪤 Klamotten, Prunk & Plund
👕 oka Merch Lagerverkauf
🧥 Fundsachen-Kleiderstange
🎶 Open Decks
🍾 Drinks & ☕ Coffee
🍕 Special Snacks
🎪 Stand anmelden: mimi@objektkleina.com
artwork: Benjamin Butter
TEASER
- Title:
- TEASER
- Type:
- Club
- Date:
- 05 09 26
- Start:
- 22:00
We dress a certain way. We talk a certain way. We make love a certain way. All these things we do in a different, unique, specific way that is personally ours. And we decided that it’s time for us to take over our own lives and do it the way
we know we wanna do it.
(Teer, 1973)
TEASER is a sex+, safe(r) space that centers queer people and BIPoC while welcoming everyone with a non-judgmental and unbiased attitude.
ENTRY
2200—0000: 10€
0000—0300: 15€
ADMISSION
SA | 2200—SO | 0300
⊘ no time to fall asleep – rather fall in love ♡
Lineup
tba
(Kein)Kongress Aufhören!
- Title:
- (Kein)Kongress Aufhören!
- Type:
- Diskurs
- Date:
- 10—12 09 26
- Start:
- 00:00
Warum einen (Kein)Kongress?
Ja, auch wir haben Lust, einen Kongress zu veranstalten, und gleichzeitig sträubt sich dabei etwas: Zu viel klingt mit, assoziativ geht es ins Große, sich selbstverklärend Geist zusprechende, der dort, wo er vermeintlich seine Heimstätte haben soll – der Akademie – ausgetrieben wurde und seitdem verschüttet liegt. So heißt es dort heute meist auch nicht mehr Kongress, sondern Tagung, und es geht um nichts anderes als um eine weitere Anhäufung von Erzeugnissen, die schon im Moment ihrer Veröffentlichung für die Schublade bestimmt sind. Der krampfhafte Versuch, irgendetwas Neues zu schaffen, zielt meist nur darauf, seinen Namen als Marke zu etablieren und die Selbstverwertung innerhalb des Wissenschaftsbetriebes weiter voranzutreiben.
Diese Tendenz stellt sich auch im außeruniversitären Kontext dar; lässt sich dieser doch nicht von jenem trennen. Wird eine Veranstaltung mit dem richtigen Namen beworben, dann kommen auch die Leute – das Anliegen der Veranstaltung rückt in den Hintergrund. Wird überhaupt noch darüber nachgedacht, was denn das eigene Anliegen ist oder warum man sich einen bestimmten Vortrag anhört? Diese Frage wird sich auch von den Vortragenden oft nur schwerlich ehrlich beantworten lassen, denn der Anspruch auf Kritik mag vorhanden sein, aber ebenso die finanzielle Abhängigkeit von der Tätigkeit oder das Angewiesensein auf das akademische Vorankommen.
Manchmal sollen vielleicht auch nur Gewissheiten verteidigt werden. Abschließend beurteilen können und wollen wir das nicht, wobei so manches doch zu ritualisiert wirkt, so dass sich des Gedankens nicht erwehren lässt, um Kritik und Selbstreflexion ginge es weniger, sondern vielmehr um ein „nettes“ Abendprogramm. Dabei ist gegen den Wunsch, einen „netten“ Abend zu gestalten, erst einmal nichts einzuwenden – wer möchte sich nicht einfach mal entspannen? Aber geleugnet werden sollte nicht, dass der sich als unschuldig gerierende Wunsch auch zugleich die Katastrophe verdeckt, die sich unser alltägliches Leben nennt. Dies soll nicht ein fatalistischer Ausruf sein, der auch dem Kulturkritiker auf der Zunge liegen könnte, selbsternannter Verteidiger einer Eigentlichkeit, einer Fülle und Reichhaltigkeit, Tiefe und Tragweite der ehemaligen Form, wenn er vom Verfall der deutschen Kultur spricht, wobei es meist einfach „Deutschland“ heißt, denn der Verfall der Kultur wird kaum noch jemanden aufrütteln. Das hat sich bereits erübrigt.
Aber im Entgegenhalten, dass doch alles nicht ganz so schlimm sei, man es doch auch mal positiv sehen müsste oder indem man gleich ein Buch schreibt, welches „Im Grunde gut“ heißt, hat man ebenso Teil am Fortwähren des Elends. Nichts unmittelbar Positives lässt sich herausdestillieren und hochhalten, um eine „Revolution für das Leben“ anzuführen. Dem setzt auch die Flucht in Geschichtlich-Totes, wenn auch heute mit dem krampfhaften Versuch versehen, dieses wieder zu vitaler Größe aufzurichten, nichts entgegen. Klar ist es befriedigend, sich im Gewand dessen einzurichten, welches einst Platzhalter der Revolution gewesen war, aber dadurch gewinnt die Wiederholung keine Plausibilität. Der Fingerzeig auf den vermeintlichen Dieb kann nur scheinbar von der eigenen Verantwortung befreien.
Auch die Illusion, dass alles nur Konstruktion sei – eigentlich ist alles nichts und Wahrheit dahin – macht sich gemein mit dem Bestehenden. Allerlei Abwandlungen des Versuches, die Erinnerung daran abzuwehren, dass man tagtäglich Anteil an dem hat, was auf einem lastet, aber als durch äußeres Konstituiertes von sich zu abzuspalten versucht, als könne man sich selbst ausnehmen, münden in seiner Radikalisierung nicht zufällig zielsicher in der Figur des Juden, ob nun als antizionistisch oder antisemitisch ausgesprochen; die Utopielosigkeit dieser Zeit drängt zur Personifikation.
Vielleicht bleibt dann nur noch dem Einspruch die Treue zu halten, der einen Ausdruck im Denken findet, welches sich nicht von der erdrückenden Negativität zum Aufgeben zwingen lassen kann und im Sog der Irrationalität und dem davon ausgespuckten neuen Immergleichen nicht den Boden unter den Füßen verliert. In einer gewissen Weise also beharrlich bleiben, ohne gänzlich abzustumpfen und zu resignieren, auch wenn nichts in Aussicht zu sein scheint.
Mit Blick auf unsere, hier dargelegten Beweggründe für die Organisation des (Kein)Kongresses, wäre es verblendet nun hochtrabend zu formulieren, dass wir noch „richtige“ Kritik machen wollen, dass es nun doch mal wieder richtig „ernst“ genommen wird. Dresden als Insel der Aufklärung – das würde dem Trauermob gefallen, der sich alljährlich hier anlässlich des 13.02. zusammenfindet. Deshalb macht sich auch bei uns geltend, dass wir uns danach sehnen, dass das eigene Tun Geltung beanspruchen kann, dass wir für ein paar Tage einen Ort gestalten können, an dem die Inhalte stattfinden, die wir derzeit zu diskutieren als wichtig empfinden. Einen Moment der Sehnsucht nach romantisch verklärten, vergangenen Zeiten entbehrt das vermutlich ebenfalls nicht, ebenso wenig wie den leisen Wunsch, dass wir eine „gute Zeit“ haben wollen, denn davon können auch wir uns nicht ausnehmen. Gleichwohl versuchen wir uns gegenseitig daran zu erinnern, uns nicht an eine heitere Unmittelbarkeit verblendet hedonistisch zu verlieren, denn „Umgänglichkeit selber ist Teilhabe am Unrecht, indem sie die erkaltete Welt als eine vorspiegelt, in der man noch miteinander reden kann, und das lose, gesellige Wort trägt bei, das Schweigen zu perpetuieren“ (Adorno GS4: 26). Allzu leicht lässt sich dieses Zitat niederschreiben, welches heute einlöst, was es damals geahnt hat. Aber lässt sich überhaupt noch erfahren, was es bedeutet? Wie schnell verliert man sich selbst in der allgegenwärtigen Betriebsamkeit, übergeht die Reflexion und ertappt sich beim nicht ganz unbequemen Mitmachen – was soll man denn auch sonst tun? Auch hier scheint die Erinnerung an Adorno wieder auf:
„Die fast unlösbare Aufgabe besteht darin, weder von der Macht der anderen noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen.“ (ebd. 63).
Zugleich muss sich der Frage angenommen werden, was das Verschwinden des Individuums für den Geltungsanspruch von Denken bedeutet. Wird auch immer wieder, am liebsten vor sich selbst, verdeckt, dass es auf den Einzelnen längst nicht mehr ankommt, ist davon auch nicht zu lösen, dass es immer schwieriger wird, dies überhaupt auszudrücken – die Möglichkeit von Kritik davon nicht unberührt.
Wir haben uns dafür entschieden, den „(Kein)Kongress“ zu organisieren, weil wir alle nur zu gut das Gefühl der Leere kennen, welches wir immer wieder als individuelles Leiden erfahren, aber in dieser utopielosen, tristen, immer mehr zum Wahnsinn drängenden Zeit uns nicht resigniert zurücklehnen wollen, um uns bei aller Kritik doch einzurichten und in der Illusion des privaten Glücks zu verlieren. Gewiss werden wir mit dem (Kein)Kongress nicht den großen Wurf landen, aber wenigstens können wir gemeinsam mit Leuten, die wir schätzen, einen Raum für Auseinandersetzung schaffen. Was dabei herauskommt, lässt sich nicht vorwegnehmen.
Wie in dem leicht verzweifelten Versuch, dem Kongress ein „Kein“ beizustellen und dadurch eine Distanz zu dem herzustellen, was sich geläufig unter Kongress vorgestellt wird, soll sich dies nicht nur in der Bezeichnung niederschlagen. Wir werden nicht mit dem perfekt durchgetakteten Programm aufwarten, nicht die großen Namen ins Feld führen, um euch zu uns zu locken und wir werden versuchen, uns zu hüten, Gewissheiten zu zementieren, nur um etwas festhalten zu können.
Das wird sich vermutlich vage lesen, das ist es auch noch. Wir sind noch mitten im Prozess der Planung, tragen zusammen, wer dabei ist, und werden dann mal schauen, wo wir im September herausgekommen sind. Feststeht, dass wir uns vom 10. bis 12.09. im objekt klein a einquartieren. Bis dahin werden wir mal gucken, was über diesen Account seinen Weg in die Öffentlichkeit findet.
Lineup
Nachfolgend findet sich eine Vorschau auf die Beiträge des (Kein)Kongresses. Das Programm wird in den kommenden Tagen und Wochen laufend ergänzt.
- Leidende Subjekte – Subjekte des Leidens?
- »Ein Rütteln am Watschenbaum verletzter Seelen«.
- Politische Melancholie, Antisemitismus und utopische Sehnsucht
- Über das Grauen, jemand sein zu müssen. Verhinderte Leiderfahrungen und gesellschaftliche Integration.
- Leid als autonome Erfahrung und Autonomie als leidlose Erfahrung? Zur Ambivalenz der Sterbehilfe
- Organisierung gegen den Ausnahmezustand
- Die Negativität denken? Bedingungen der Kritik im Neoliberalismus
- Verkehrung statt Entfremdung. Leid revisited
FASTLANE w/ NYRA & speedboys *live
- Title:
- FASTLANE w/ NYRA & speedboys *live
- Type:
- Club
- Date:
- 12 09 26
- Start:
- 23:00
FASTLANE, September 12 from 11pm @objektkleina
FASTLANE is back on track — five acts and another night running at full speed on two floors.
klein a starts with Dresden’s utzuss, jumping between dance, trance, techno and hyperpop with playful melodies and striking vocals. speedboys take things live, bringing 90s rave, Eurodance and hard house into fast, melodic trance with mic in hand. Elli B keeps the energy high with a groovy, techno-infused sound, spiked with hip-hop and Latin influences.
Groß A opens with Arriba Rima and her energetic blend of acid, progressive and trancy sounds. NYRA takes over with her signature Barbie Bounce — the fast and euphoric collision of bounce, trance and hard techno that has become her trademark.
A little late to give your life the right drive? We recommend taking the FASTLANE!
Lineup
Arriba Rima ( Trancesphere Collective )
Elli B ( OG2G )
NYRA
speedboys *live
utzuss ( fragmented: )
Saisonabschluss
- Title:
- Saisonabschluss
- Type:
- Club
- Date:
- 19 09 26
- Start:
- 19:00
Der Sommer bekommt noch eine Chance und wir werden sie nutzen als wäre es die letzte. Wenn er uns noch einmal die Gnade erweist, feiern wir ihn zum Abschied gebührend mit einer letzten endlosen Nacht auf den Planken. Also kommt früh und bleibt spät. Danach ist draußen erstmal vorbei und geschlossene Räume bei Kunstlicht warten darauf, euren gesunden Teint wieder zu ruinieren.
19–20 09 26 | 1900–1900
artwork: Benjamin Butter
Lineup
K1:Project ( Permissive Faces ) = Clemse b2b K.Dubz
Christa K ( khisdapaze | NOT IN MY HOUSE )
Die Berts
Doudou MD
HABIRI
Jesse G ( Hard Wax )
kiesel
lindos xp ( objekt klein a )
Lucie Leh ( Tarmac | Sleeve+++ | Slot Fighter )
makahaun ( Tresor West | schick.standort | quotenchaya* )
malte-s ( objekt klein a )
Yowlandi
Brennpunkt Industriegelände
- Title:
- Brennpunkt Industriegelände
- Type:
- Club
- Date:
- 26 09 26
- Start:
- 21:00
Nach dem großen Erfolg der Premiere im letzten Jahr, haben sich der Club Paula, der Kashay Salon, das objekt klein a und der Sektor Evolution wieder zusammengetan und wiederholen die Brennpunkt Party.
Brennpunkt Industriegelände
Club Paula | Circie | objekt klein a | Sektor Evolution
Was als Brennpunkt bestimmt wird, gilt als Problemherd. Zunächst einmal aber ist es ein Ort, an dem es brodelt, wo Energie sich Bahn bricht und Funken überspringen. Für die Dresdner Clubkultur ist das Industriegelände im Norden der Stadt in jeder Hinsicht ein Brennpunkt. Schon seit Mitte der Neunziger Jahre wird in den Gebäuden, die einst der Rüstungsproduktion zweier Weltkriege dienten, das Leben und die Musik gefeiert. Heute ist das Gebiet eines der letzten Fleckchen Stadt, in dem weitestgehend ungestört die Bässe rollen dürfen; der Brennpunkt einer Linse durch die hochkonzentriertes Licht die Nacht durchbricht. Doch auch hier kommen die Clubs zunehmend in Bedrängnis, vor allem durch steigenden Miet- und Kostendruck. Darum tun sich am 26. September vier von ihnen zusammen, um in einer langen Nacht der Clubs solidarisch zu feiern!
4 Clubs – 1 Eintritt
17 00 – 06 00 Club Paula
18 00 – 05 00 Circie
21 00 – 06 00 objekt klein a
?? 00 – ?? 00 Sektor Evolution
VVK: 15 € zzgl. Gebühren
AK: 20 €
Keiner der Clubs akzeptiert irgendeine Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit; keinen Rassismus, keinen Sexismus, keine Homophobie und keine Transfeindlichkeit, weder Antisemitismus noch Islamophobie oder sonst was.
Lineup
beam nova *live
cita
CLARA b2b Flavius ( Nonchalance )
DJ Fucks Himself ( Raiders Rec | Fucks & Friends )
jetfunk *live ( Parides )
Lowrenzo ( Nonchalance | Obscura )
maschérie b2b DJ vonnebenan ( Parides )
play us *live
Sarah Mezentseva ( objekt klein a )
TERREL CURRY ( Parides )